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ANLASS BAUHAUS 100

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KUNSTFORUM | 99867 Gotha | Querstr. 13-15 | 24. Mai - 11. August 2019

Das Bauhaus als historisches Ereignis wird in diesem Jahr in vielen Facetten dargestellt. Welche Bedeutung aber hat es für Künstlerinnen und Künstler, die heute leben und arbeiten? Diese Frage hat der Verband Bildender Künstler Thüringen an seine Mitglieder gerichtet. Die Antworten sind ab 24. Mai 2019 im KunstForum Gotha zu sehen. Die Methode des Bauhauses zielte auf jede Form schöpferischen Tuns und dem entspricht das vielfältige Spektrum der insgesamt 42 aktuellen Positionen: Malerei, Skulptur, Installation, Grafik und Fotografie aber auch Produktdesign, Keramik, Textil-, Metall-, Schmuck- und Holzgestaltung. Auch Ergebnisse von zwei Workshops – im Sinne des Bauhauses als gestalterisches Experimentierfeld angelegt – sind Teil des Projekts, umgesetzt von Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlicher Ausbildung, unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Generationen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kunstforum-gotha.de.

Beitrag von Franziska Becher:

Franziska Becher
Franziska Becher präsentiert eine Position von insgesamt 58 eingeladenen Künstlern.
Ihr Ansatz: eine Anlehnung an die Itten-Tracht. Foto: Franziska Gräfenhan, Gotha.

Anlass Bauhaus 100 Personal Artist
Anlass Bauhaus 100 Personal Artist
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REZENSION | Berühmte Kunstschule als Labor | 100 Jahre Bauhaus | 58 Künstler zeigen im Kunstforum in Gotha im Jubiläumsjahr Reflexionen des Erbes in ihrem Schaffen: Vom Spielzeug bis zur Zeichnung, von der Grafik bis zum Schmuck. In der Ausstellung „Anlass Bauhaus 100“ im Kunstforum Gotha offenbart sich die berühmte Kunstschule als Labor. Insgesamt 42 Positionen sind in der Schau des Verbands Bildender Künstler Thüringen versammelt, die am Donnerstag Eröffnung feierte und bis 11. August zu sehen ist. „Das Bauhaus wird verherrlicht, vermarktet, trivialisiert, ikonisiert, zitiert. Wir wollten nicht noch eine Ausstellung, die dieses künstlerische Phänomen nachahmt“, sagte Kuratorin Angelika Steinmetz-Oppelland zur Eröffnung. Auch aufgrund der „sattsamen“ Segnung mit Bauhaus-Zeugnissen der Region, habe sich der Verband bewusst dazu entschlossen, die berühmte Kunstschule als Impuls für die Arbeiten heutiger Kreativschaffender zu nutzen. „Das Phänomen Bauhaus wird so zum Anlass für die Reflexion zeitgenössischer Arbeiten“, so Steinmetz-Oppelland . Und diesen Anlass wussten zahlreiche Künstler zu nutzen. „Wir waren über die große Anzahl an Bewerbungen überrascht, die uns im Vorfeld erreicht haben“, sagte Klaus Nerlich , Sprecher des Verbands Bildender Künstler Thüringen , der selbst Arbeiten zur Schau beigesteuert hat. Aus allen Positionen seien schließlich 42 Ansätze von 58 Künstlern ausgewählt worden, so Nerlich weiter. Diese spiegelten eben jenes Bauhaus, das sich als Experimentierfeld zeige, ergänzt Steinmetz-Oppelland . So scheint es wenig verwunderlich, dass es gerade die Vielseitigkeit ist, die die insgesamt 168 Werke miteinander verbindet. Die Palette der Positionen, die in der Schau gezeigt werden, variiert dabei von reduziert, wie etwa Falko Bärenwalds Plastik „Januskopf“, über verspielt, wie das Puppenensemble „Rolling Family“ von Renate Müller , bis hin zum surrealen Fine-Art-Druck von Steffi-Babette Wartenberger oder der modernen Künstler-Uniform von Franziska Becher , die nicht nur an die Itten-Tracht erinnert, sondern auch das Bauhaus-Mantra „form follows function“ in Stoff manifestiert.
Quelle: https://gotha.thueringer-allgemeine.de

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TÜRINSCHRIFT: Betätigen sie diese ORIGINAL-WALTER-GROPIUS-TÜRKLINKE und sie
werden vom Geist des Bauhauses erfüllt sein [wenn sie daran glauben].

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